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Quiz über die BRD und die DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wurde Deutschland in vier Besatzungszonen unterteilt. Aus dem Zusammenschluss der Zonen der USA, England und Frankreich entstand 1949 die Bundesrepublik Deutschland. Als Pendant entstand kurz nach der Gründung der BRD die Deutsche Demokratische Republik (DDR) aus der vierten Besatzungszone.

Die Entstehung der BRD und DDR als deutsche Staaten, die unterschiedlichen Menschen und Kulturen sind hier das Thema. Teste Dein Allgemeinwissen in den zahlreichen "Ossi und Wessi" Quiz Spielen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos und die Siegermächte - USA, UdSSR, Großbritannien und Frankreich - teilten Deutschland in vier Besatzungszonen auf. Zahlreiche Tote, Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter brachte der Zweite Weltkrieg mit sich, aber auch neue Gedanken und Ideale...

Die Gründung der BRD und DDR

Ein Volk braucht auch einen Staat, denn ohne Staat gibt es keine Sicherheit und Ordnung. Nur warum gab es für das Deutsche Volk gleich zwei Staaten? Nachdem Sieg der Großmächte, versuchte die USA und auch die UdSSR jeweils eine Weltmacht zu werden und diesen Status zu stabilisieren. Aus Verbündeten wurden Feinde und damit war es die Geburtsstunde des Kalten Krieges und das Deutsche Volk mitten drin.

Die politischen Systeme

Die BRD und DDR orientierten sich jeweils an anderen Idealen und somit entwickelten sich zwei politische Systeme, die sehr unterschiedlich waren.

Wirtschaft der BRD und DDR

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wiederaufbau der Bundesrepublik Deutschland schnell vorangetrieben. Ausgangspunkt war die Währungsreform von 1948 und die Etablierung der Sozialen Marktwirtschaft durch Ludwig Erhard. Die Umsetzung des Wiederaufbauplans, die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl 1951 sind Eckpunkte für den wirtschaftlichen Erfolg der BRD - oftmals wird es auch als Wirtschaftswunder bezeichnet.

In der DDR hingegen wurde der "sowjetische Bruder" als Vorbild genommen. Vor Gründung der Deutschen Demokratischen Republik - 1945 bis 1949 - begann in der Sowjetische Besatzungszone die Bodenreform, wobei privates Eigentum verstaatlicht wurden. Es wurden Volkseigene Betriebe und Landwirtschaftliche Genossenschaften (LPG) geschaffen, um mehr und mehr die Planwirtschaft als das Wirtschaftssystem zu etablieren.

Wichtige geschichtliche Ereignisse

Volksaufstand - 17. Juni 1953

Mit dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 kam es in der DDR zu einer Welle von Streiks und Demonstrationen. Hintergrund der Unruhen war, die Preise für Lebensmittel erhöht, die Menschenflucht aus der DDR immer stärker und der "Kurs der SED zur Sozialismus" stetig vorangetrieben wurde.

Die "Heimkehr der Zehntausend"

Mit Verhandlungsgeschick und diplomatischen Beziehungen schaffte es Konrad Adenauer im Oktober 1955 die in der Sowjetunion noch verbliebenen rund 10.000 Kriegsgefangenen nach Deutschland zu holen.

Grundlagenvertrag 1973

Die Regierung mit Bundeskanzler Willy Brandt verfolgte in den 1970er Jahren eine andere innerdeutsche Politik, um die Beziehungen zwischen der BRD und der DDR zu verbessern. Dieser politische Weg wird auch als "Wandel durch Annäherung" bezeichnet.

Die Wiedervereinigung

Nach über 40 Jahren, begann mit der Wende im November 1989 die Wiedervereinigung der beiden deutschen Völker. Am 03. Oktober 1990 trat die Deutsche Demokratische Republik zur Bundesrepublik Deutschland ein. Neben der Anerkennung der DDR als Staat, wurde vereinbart, dass bei Streitigkeiten zwischen den Deutschen Staaten auf Gewalt verzichtet wird und das die Staaten die Selbstständig und Unabhängig bei inneren und äußeren Angelegenheiten respektieren.

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